Gedanken 2022

Wir leben offenbar noch immer mit dem Virus - den Viren - den Variationen davon. Inzwischen hat sich die Lage aber etwas vereinfacht. Wir können ins Restaurant, ins Kino, Theater oder in den Zoo. Das sind gute Nachrichten.

 

Dennoch ist viel geschehen. Auch kaputt gegangen. Die jungen Menschen und die Kinder leiden wohl noch lange unter den psychischen Wirkungen aller Massnahmen. Es wurde ihnen eine Zeit vom Leben genommen - oder sie mussten sie anders ausfüllen, erfüllen, erleben. Kleine Kinder kennen nur Maskenmenschen. Das Lächeln fehlt ihnen und die Zuwendung. Abstand, Desinfektion, Trennung - - und das über zwei Jahre - - das hinterlässt Spuren. Die Psychiatrien sind voll und dies wird sich so schnell nicht ändern!

 

Ich hoffe, ich darf bald meine Schüler*innen ohne Maske sehen. Ihre Mimik, ihr Wohlbefinden. Kein Verstecken mehr hinter dem vermeintlichen Schutz. Das wäre schön. 

 

Ich hoffe auch, es gibt im Herbst nicht alles von Anfang an. Noch einmal. Wiederholung. Ganz ehrlich, es ist jetzt doch auch gut und genug davon. 

 

Ich wünsche mir für die Menschen, die Erde und alle Wesen den Frieden, die Freude und tiefe Zuversicht. Dies können wir mit unseren positiven Gedanken mitgestalten. Denken wir gute Gedanken, bewirken sie Gutes. Lächeln wir dazu und bleiben in der inneren Ruhe. 

Das Jahr beginnt

 

2026

 

Du denkst vielleicht, oh, schön, ein neues Jahr mit neuen Ideen, neuen Gedanken, neuen Impulsen. Du hoffst vielleicht, dass sich die Welt wieder etwas ruhiger dreht und die Machtherren sich beruhigen. Mir ging es so. Ich bin zuversichtlich in dieses Jahr gestartet.

 

Am ersten Tag vom neuen Jahr dann die unerträglich schreckliche Mitteilung in den Medien. Es gab ein Feuer in Grand Montana in einer Bar. Viele junge Menschen sind gestorben. Viele junge Menschen liegen mit Brandmalen in den Spitälern und haben einen langen Weg der Heilung vor sich. Es ist furchtbar! Wie Eltern mit dieser Trauer leben lernen müssen kann ich mir gar nicht denken. Es gibt nichts Schlimmeres, als den Tod oder die Krankheit der Kinder. Nichts mehr von Zuversicht, von Hoffnung in diesen Momenten. Eher Mitgefühl, Traurigkeit, Ohnmacht.

Schuldzuweisungen? Die helfen nicht - es geht um die Trauer des Geschehens und alles andere muss warten. Gerechtigkeit gibt es sowieso nicht. Wie auch? Wenn Leben nicht gelebt werden dürfen, dann ist das unsäglich und ungerecht. Punkt.

 

Nach dieser Hiobsbotschaft, die eigentlich für ein ganzes Leben reicht, hat der Machtmensch in Amerika entschieden, dass er einen anderen Machtmenschen aus einem anderen Land entführt und hat das auch getan. Wohin führt uns diese Politik der Willkür und Machtdemonstration? Ich weiss es nicht... Allerdings fühle ich auch hier eine Ohnmacht den Gegebenheiten gegenüber. 

 

Seit Corona ist die Welt nicht mehr im Lot! Es gibt die gefühlt ruhige Zeit davor und die gefühlt unruhige Zeit danach. Das macht mich traurig.

 

Helfen kann hier das positive Denken. Die Gedanken in die Liebe lenken. Die Liebe zu allen Menschen und in den Verstand dieser Menschen, die doch für das Gute auf der Welt einstehen sollten. Die Gedanken sind gefüllte Kraftpakete und wenn wir sie positiv auffüllen, dann kann tatsächlich Gutes geschehen. Ich bleibe dran!

 

6. Januar 2026